Hub, H. (Hrsg.):  
Praxisbeispiele zum Ganzheitlich-vernetzten Denken 

- mit einem Methodik-Leitfaden am praktischen Fall und mit einer CD-ROM, auf der die Beispiele ausführlich dargestellt sind mit den GAMMA-Wirkungsnetzen zum eigenen Weiterbearbeiten. 
DMG-Verlag, Nürtingen 2002, ISBN 3-928442-05-8, Preis: Euro 28,00 inkl. Versandkosten und MwSt. 

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Wenn in komplexen Problemsituationen noch immer viel zu wenig "ganzheitlich-vernetzt" gedacht und gehandelt wird, dann liegt das schon lange nicht mehr daran, dass man von diesen Begriffen noch nichts gehört hat. Auch nicht daran, dass man ein solches Denken ablehnen würde. Ganz im Gegenteil: Kaum einer, der sich nicht zu einem "ganzheitlichen" Denken bekennt. Aber es gab und gibt Hürden auf dem Weg von der Einsicht zum Handeln. Zunächst fehlte die Methodik. Als diese Hürde überwunden war, wurde die nächste Hürde spürbar: Die immer knapper werdende Zeit. Sie ist zum Haupthindernis geworden und betrifft sowohl das Erlernen der Methodik als auch die praktische Anwendung.

So haben wir heute die Situation, dass Entscheidungen immer komplexer werden und gleichzeitig die Zeit der Entscheidungsvorbereitung immer kürzer wird. In dieser Schrift wird ein Angebot gemacht, welches diesem Zeitphänomen zu entsprechen versucht:

    Eine unmittelbar einsichtige und klar strukturierte Methodik - in Verbindung mit

    einem zeitsparenden, einfachen PC-Tool, das man sehr rasch zu bedienen lernt,

    Beispiele, die nicht nur zur "Anregung" gedacht sind, sondern gegebenenfalls sogar ein arbeitssparendes Grundgerüst für den eigenen Fall sein können.

Und weil unsere Welt überall immer komplexer wird, ist dieses Buch nicht auf den Bereich des Wirtschaftens beschränkt – sondern für alle von Interesse, die "Komplexität zu bewälti­gen" haben, d.h. "Managen" und Verantworten müssen. Im schulischen Bereich ist die Methodik praktisch ab dem Zeitpunkt vermittelbar, an dem Schreiben und Lesen beherrscht wird. Und das sollte auch so früh geschehen, damit die dem Kind noch eigene natürliche Fähigkeit zum ganzheitlich-vernetzten Denken beim Erler­nen von spezialisiertem Fachwissen nicht – wie es bisher der Fall war(!)  - wie­der verloren geht.

Inhaltsverzeichnis des Buches:

1. Teil:        Warum, wozu und für wen gerade diese Schrift?

2. Teil:  Von den Grundlagen des Ganzheitlich-vernetzten Denkens bis zur GAMMA-Checkliste

Komplexität als Phänomen des Alltags

Ganzheitliches Denken - Was heißt das eigentlich?     Geht das überhaupt?

Die Vernetzung ist wesentlich! - "Vernetztes" Denken ist oft kein "ganzheitliches"!

Ganzheitliches Management-Denken und –Handeln muss lehr- und lernbar gemacht werden

  Ganzheitliches Denken als Methode

GAMMA® als Methodik und Werkzeug

Checkliste für das Arbeiten mit GAMMA®

3. Teil:   Anwendungsbeispiele

3.1.    Beiträge aus Anwendertreffen

  Dipl.-Betriebswirt (FH) Mark Brunner, Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Jörg Mildenberger:
Die Anwendung von GAMMA als Prozessmodulations- und Priorisierungsverfahren im Rahmen Wertorientierter Unternehmensführung bei der DaimlerChrysler AG

  Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Wild, SAP-Projektgruppenleiter bei debis System­haus:
Erfahrungen mit GAMMA im Rahmen einer Bereichsentwicklung bei debis Sys­temhaus GmbH

  Prof. Dr.-Ing. Nicolas P. Sokianos, Technische Fachhochschule Berlin:
GAMMA–Einsatz zur Optimierung der logistischen Versorgung in der Massenproduktion

  Dipl.oec. Rainer Weichbrodt, Geschäftsführer der H. Brühne Baustoff- und Trans­port GmbH Dortmund:
Einsatz und Anwendungsmöglichkeiten der GAMMA-Methodik bei der Entwicklung des Qualitätsmanagementsystems nach der European Foundation for Quality Management, Brüssel

  Dr.-Ing. Martin Schmid, Leiter des Straßenbauamtes Ehingen:
Auswirkungen der Kraft­stoffbesteuerung auf die PKW-Fahrleistungen im Freizeitverkehr

  Dipl.-Betriebswirt (FH) Gerd Kussmann:
Einsatz der GAMMA-Methodik in einer Bank

•  Dipl.-Kfm. Nils Högsdal; Geschäftsführer der TERTIA Edusoft GmbH Tübingen:
Erfolgsfaktoren für Unternehmensgründungen

  Prof. Friedrich Büg (FH Ulm), Dr. K.-D. Häberle (KWW Ulm), Ch. Lenth (FH Ulm):
Untersuchungen mit Hilfe des PC-Werkzeuges GAMMA im Rahmen einer Konzeptentwicklung zur Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer Ingenieure

  Prof. Friedrich Büg, Fachhochschule Ulm:
Das PC-Werkzeug GAMMA zur Unterstützung der Teamarbeit und zur Schulung im Vernetzten Denken im Rahmen von Planspiel­einsät­zen an der FH Ulm

3.2.   Aus Projekten mit Studierenden

  Verbesserung der Nutzwertanalyse bei der Auswahl des optimalen Standortes durch Berücksichtigung der Wirkungsbeziehungen zwischen den Bewertungskriterien

•  Faktoren des staatlichen Gesundheitssystems

•  Vom Global Player ausgehende Einflüsse auf das Betriebsklima seines mittelständischen Zulieferers

•  Erfolgsfaktoren einer Unternehmensgründung

•  Kundenorientierung und Kundenzufriedenheit

•  Krankenstand

•  Wissensmanagement

•  Outsourcing – Trend oder Notwendigkeit?

3.3.     Weitere Anwendungsbeispiele

     Prof. Dr. Bernt Högsdal: Die Schulnoten

      Prof. Dr. Bernt Högsdal:
    System: Produktivität – Motivation – Betriebsklima

      Dipl.-Volkswirt Irmtraut Albert: Karriere

4. Teil:            Fallstudie

      Prof. Dr. Bernt Högsdal, Prof. Dr. Hanns Hub:
    Vernetztes Denken und Handeln im Pro­jektmanagement

5. Teil:            Leitfaden

      Dipl.-Volkswirt Irmtraut Albert / Prof. Dr. Hanns Hub:
    Leitfaden zur Anwendung der GAMMA-Methodik

 

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